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Termine 2022

(Termine 2021 nach 2022 verschoben)

Stuttgart Frühjahr 2022 | Wien 11. Mai 2022 

Köln 28.-29. September 2022 | Berlin 23.-24. November 2022

Digitales Lernen ist in der Corona-Krise gefragter denn je – vor allem an weiterführenden Schulen. 59 Prozent der 10- bis 15-Jährigen kommunizieren mit Lehrkräften oder anderen Lernenden über entsprechende Lernplattformen oder -portale, wie jüngste Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen. Ein Anstieg von 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Diese Zeit ist vielen Eltern noch sehr präsent: Während des ersten Lockdowns ab Mitte März waren auch die Schulen geschlossen. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte fanden sich vom einen zum anderen Tag zu Hause wieder. Wie sollten die Wissensvermittlung und der Austausch gewährleistet werden? Das digitale Lernen rückte in den Blickpunkt.

Wie aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, hat das digitale Lernen stark zugenommen. Nutzten im letzten Jahr acht Prozent aller 10- bis 15-Jährigen auch digitale Lernplattformen und -portale, waren es im selben Zeitraum dieses Jahres bereits 59 Prozent. Die Zahlen haben sich mehr als versiebenfacht.

Bei den Schülerinnen, Schülern und Studierenden ab 16 Jahren haben sich die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt: 72 Prozent nutzten diesen Weg der Kommunikation zu Lernzwecken (2019: 35 Prozent).

Die Bundesregierung unterstützt den Prozess

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig Digitalisierung und digitales Lernen in der Bildung sind, erklärt die Bundesregierung auf ihrer Internetseite. So müssen alle Schulen in die Lage versetzt werden, Präsenzunterricht in der Schule und E-Learning zu Hause miteinander zu verbinden. Die Kompetenz für das Schulwesen liege bei den Ländern, aber Bund und Länder begreifen die Digitalisierung im Schulwesen als eine gemeinsame Aufgabe. Deshalb unterstütze der Bund die Länder hierbei sehr intensiv, zum Beispiel mit dem Digitalpakt Schule.

 

Quelle: Die Zahlen stammen aus der Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie in privaten Haushalten (IKT). Diese wird in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union jährlich durchgeführt. Die Befragung wird vom 01.04. bis zum 31.05. des Erhebungsjahres durchgeführt. Die entsprechende Frage nach den digitalen Lerntätigkeiten bezieht sich auf die letzten drei Monate vor dem Befragungszeitraum.



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